Forst (Lausitz) ist ideal, weil alles da ist.
... Vorteile von Stadt und Land vereint
Ich wüsste nicht, warum man nicht herziehen sollte.
Rebecca Stelter (42) ist in Berlin geboren und auch aufgewachsen. Ihr Zug des Lebens führte sie während ihrer Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau nach Hamburg, anschließend zunächst in die Schweiz und später nach Großbritannien. Hier erlernte sie auf einer kleinen Insel im Ärmelkanal das Handwerk der Gastronomie, welches ihr später den Weg nach Glasgow ebnete. Dank ihrer Erfahrungen aus dem Freiwilligen Sozialen Jahr in der Pflege arbeitete sie in der schottischen Stadt parallel in einer Einrichtung für geistig behinderte Jugendliche. Mit der Nachricht, Tante zu werden, wuchs ihr Wunsch, von Glasgow doch wieder nach Deutschland in die Heimatstadt Berlin zurückzukehren.
Nach einem Jahr der Vorbereitung setzte sie diesen Wunsch in die Tat um und fand eine kleine Wohnung in Berlin.
Später lernte sie ihren Partner kennen. Während der Corona-Pandemie wuchs bei beiden die Sehnsucht nach mehr Natur in ihrem Umfeld. So recherchierte sie gemeinsam mit ihrem Partner nach Angeboten von Gärten.
Rebecca Stelter berichtet:
Die Suche war super schnell erfolgreich. Da gab es dieses Inserat für ein Wochenendgrundstück in Forst (Lausitz) mit viel Grün, das uns sofort begeistert hat.“
Seitdem pendelte sie regelmäßig in die Stadt in der Lausitz. Parallel erarbeitete sie sich Kenntnisse in der Programmierung, woraus schnell ein eigenes berufliches Projekt wurde.
Die Nähe zum Ländlichen, bezahlbare Wohnungen mit Platz und Nähe zum Grünen, ist genau das was Familien in Berlin suchen. Und in Forst (Lausitz) werden sie fündig. Dazu hat man hier alles, was man braucht. Und das Beste ist, man erreicht alles mit nur 15 Minuten zu Fuß.“
Nach fünf Jahren Pendeln war die Entscheidung zum Umzug nach Forst (Lausitz) nur eine logische Konsequenz. Ihr eigenes berufliches Projekt – eine digitale Lösung für das Lernen unterwegs – und der Sprung in die Selbstständigkeit ermöglichte es ihr, ihren Arbeitsplatz selbst zu wählen.
Sie sagt:
Meine Familie wohnt nur zwei Stunden von hier entfernt. Aber die Lebensqualität gegenüber dem Großstadtleben ist einfach deutlich besser.“
Die Stadt hat vor allem ihren eigenen Charme mit dem klaren Zentrum, das nicht so zerstreut wie in der Großstadt Berlin ist, und zudem mit dem Vorteil, Stadt und Land zu vereinen.
Ein Spaziergang am Mühlgraben entlang, insbesondere im Winter, wenn kleine Eisschollen drauf schwimmen, ist einfach ein Genuss.“, ergänzt Rebecca Stelter.
Forstinteressierten empfiehlt sie, sich von der Entfernung nach Berlin nicht abschrecken zu lassen. In ihren Augen kann die Stadt mit vielen Highlights punkten, wie der Tour-de-Forst oder der sehr ansprechend renovierten Schwimmhalle oder den Veranstaltungen rund um die Stadtkirche mit dem Frühlings- oder Herbstmarkt.
Das Stadtpicknick hat mich sehr überrascht. Die nette und freundliche Art der Forsterinnen und Forster hat es mir stets leicht gemacht, mit ihnen in Kontakt zu kommen.“
Aber nicht nur über die Veranstaltungen hat sie Anschluss in der Stadt gesucht und gefunden. Die Veranstaltungen der Villa Digitalkultur mit dem Repaircafé und dem Frauenstammtisch oder die Angebote der Kreisvolkshochschule haben ihr die Ankunft weiter erleichtert.
Auch sie schaut mit kritischen Augen auf die Stadt und wünscht sich eine stabilere Bahnverbindung in Richtung Cottbus bzw. Berlin.
Zudem fehlt aus ihrer Sicht bislang ein Angebot zum Probewohnen, wie es bereits in anderen Städten besteht. Dadurch könnten Interessierte Forst für eine gewisse Zeit kennenlernen und sich selbst ein Bild vom Leben in der Stadt machen.
Fazit:
Forst (Lausitz) ist ideal, weil alles da ist.