Brand in der Lieberoser Heide

ACHTUNG!

Aufgrund eines Waldbrandes in der Lieberoser Heide kommt es im

  • Norden des Landkreises Spree-Neiße

    und der
  • Stadt Cottbus

zu einer Rauchentwicklung und zu entsprechender Geruchsbelästigung.


Die Feuerwehr ist bereits im Einsatz!

Halten Sie die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe frei.


Handlungsempfehlungen:
  • Achten Sie auf Durchsagen von Polizei und Feuerwehr.
  • Schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie Lüftungen und Klimaanlagen ab.
Informieren Sie Ihre Nachbarn und leisten Sie bei Bedarf Hilfe!


Nähere Informationen finden Sie unter:

https://warnung.bund.de/meldung/mow.DE-BB-CB-SE036-20220705-36-000/Brand_in_der_Lieberoser_Heide

Stadtbaurat Dr. Rudolf Kühn

…ganz schön „Kühn`e Zeiten in Forst (Lausitz), damals, in den 1920igern.
Und sie wirken noch bis heute – neugierig?

Friedrich-Ludwig-Jahn Gymnasium, Jahnstraße, Fotograf: Stadt Forst (Lausitz), Annette Schild, 2008, Rechte: Stadt Forst (Lausitz)

Na klar, die Wiege des Bauhaus liegt natürlich in Thüringen, Weimar. Aber die daraus resultierenden bahnbrechenden Ideen der Baugestaltung, Stadtplanung und Architektur, maßgeblich von Gropius beeinflusst, charakterisieren auch Forst (Lausitz) auf ganz eigene Art.
Der „Zahn der Zeit“ eben…

Damals kamen Stadtbaurat Dr. Rudolf Kühn und das Bauen in der Moderne. Kühn wirkte von 1920 bis 1934 in Forst (Lausitz) und hat wirklich seine bis heute unübersehbare Spuren hinterlassen, sehr interessante Spuren!

Wohnungen Eigene Scholle (Jerusalem), Schwerinstraße, Fotograf: Rico Hofmann, Rechte: Rico Hofmann

Zu seiner Zeit schuf er als Stadtbaurat einen Generalbebauungsplan, der die Stadt, baulich sortiert mit strikter Trennung von Wohn- und Industriegebieten, neu ordnen sollte.

Das architektonische und städtebauliche Wirken Kühns prägt – trotz zahlreicher Zerstörungen im zweiten Weltkrieg – noch heute das Forster Stadtbild.

Von seiner markanten Architektur zeugen unter anderem das Gymnasium, das heutige Alte Rathaus oder die Forster Stadtmühle am Mühlgraben, der Wohnkomplex "Eigene Scholle" oder das ehemalige "Haus der Tuchmacher" - in der heute die Musik- und Kunstschule des Landkreises Spree-Neiße ihr Domiziel gefunden hat.

Ein wirklich imposanter und außergewöhnlicher Gebäudekomplex ist das Ensemble mit Krematorium, Trauerhalle mit Urnengängen auf dem Forster Friedhof, geschaffen ab 1927.