Mittwoch, 30. September 2026 | Allgemeines, Freizeit, Kultur, Rathaus, Wirtschaft | Neues aus dem Rathaus Forst (Lausitz) als Teil der barrierefreien Reiseregion Lausitzer Seenland

Ostdeutscher Rosengarten und weitere touristische Angebote setzen auf Barrierefreiheit und Teilhabe

Foto der Auszeichnung v.l.n.r: Veronika Hiebl, Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V., Diana Priel Teamleiterin Eigenbetrieb Kultur Tourismus, Marketing Rosenstadt Forst (Lausitz), und Christian Woronka, Geschäftsführer der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH , Fotograf: Denise Hoika, Bildrechte: Denise Hoika

Das Lausitzer Seenland ist als barrierefreie Reiseregion nach dem bundesweiten Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ zertifiziert. Die Gesamtzertifizierung wurde am 17. September 2026, bei einem Netzwerktreffen in der Energiefabrik Knappenrode, gemeinsam mit rund 50 Vertreterinnen und Vertretern aus Tourismus, Politik und Wirtschaft gewürdigt.

Auch die Stadt Forst (Lausitz) ist Teil dieser Gesamtzertifizierung und leistet mit ihren touristischen Angeboten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des barrierefreien Tourismus in der länderübergreifenden Reiseregion.

Als einer der besonderen touristischen Einrichtungen im Lausitzer Seenland erhielt der Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz) die Plakette „Reisen für Alle“. Die historische Denkmalanlage ist ein Ort der Natur, Kultur und Erholung und versteht sich zugleich als Ort der Begegnung für alle. Die gesamte Parkanalage ist barrierefrei zugänglich. Barrierefreie sanitäre Einrichtungen sowie gastronomische Angebote des Restaurant Rosenflairs ermöglichen es Besucherinnen und Besuchern, ihren Aufenthalt möglichst selbstbestimmt und komfortabel zu gestalten.

Für Besucherinnen und Besucher stehen beispielsweise Rollatoren und Rollstühle zur Ausleihe zur Verfügung. Familien können zudem Bollerwagen nutzen. Barrierefreiheit richtet sich dabei nicht ausschließlich an Menschen mit Behinderungen. Sie ist ebenso für ältere Menschen, Personen mit vorübergehenden Mobilitätseinschränkungen oder Familien mit kleinen Kindern von Bedeutung.

Ziel ist es, möglichst vielen Menschen einen unkomplizierten Zugang zu Natur, Kultur, Gastronomie und Erholung zu ermöglichen. Auch Menschen mit Sehbeeinträchtigungen werden berücksichtigt: Ein taktiler Parkführer steht zur Ausleihe zur Verfügung und eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, den Ostdeutschen Rosengarten mit anderen Sinnen zu entdecken.

Neben dem Restaurant Rosenflair sind in Forst weitere gastronomische Angebote barrierefrei zertifiziert. Dazu gehören das Restaurant Pavillon Genuss und Kunst sowie die Gaststätte Hornoer Krug. Damit entsteht ein vielfältiges Netz aus touristischen und gastronomischen Angeboten, das die barrierefreie Reiseregion auch in Forst (Lausitz) erlebbar macht. 

Darüber hinaus wird auch das neue Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz barrierefreie Angebote bereithalten. Gemeinsam für einen Tourismus für alle

Die Gesamtzertifizierung des Lausitzer Seenlandes zeigt, dass Barrierefreiheit eine gemeinschaftliche Aufgabe ist. Tourismusverbände, Kommunen, touristische Leistungsträger und weitere Partner arbeiten daran, aus einzelnen geprüften Angeboten eine verlässliche touristische Infrastruktur zu entwickeln.

Für Forst (Lausitz) bedeutet die Beteiligung an der Gesamtzertifizierung, die eigenen Angebote sichtbar in dieses Netzwerk einzubringen und die touristische Entwicklung der Stadt inklusiv und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

Stadt Forst (Lausitz)