Stolpersteinverlegung am 10.11.2025: Familie Miodowski
Standort: Cottbuser Straße 17
Verlegung: 10.11.2025
Die Verlegung erfolgte vor dem Wohnhaus in der Cottbuser Straße 17, in dem Dr. Miodowski langjährig praktizierte und mit seiner Familie auch wohnte.
Die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek, sprach zur Eröffnung der Veranstaltung Gedenkworte. Es folgten Redebeiträge des Vertreters des Landkreises Spree-Neiße, Herrn Koch, und des Pfarrers der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde, Herrn Simon Klaas.
Die Schülerinnen und Schüler der Gutenberg Oberschule Forst (Lausitz) stellten anschließend ein schulisches Projekt vor, in welchem sie sich intensiv mit der Lebensgeschichte der Familie auseinandergesetzt hatten.
In Zusammenarbeit mit dem Künstler Nils Oskamp entstanden dabei sowohl informative als auch künstlerische Beiträge, die während der Veranstaltung präsentiert wurden.
Darum wurde der 10.11.2025 gewählt:
Die Reichspogromnacht 1938 (Nacht vom 9. auf den 10. November) steht bis heute als Mahnmal für antisemitische Gewalt und staatlich gelenkten Terror. Auch in Forst (Lausitz) wurden am 10. November 1938 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger entrechtet, verfolgt und ihrer Existenz beraubt.
Wir danken den Schülerinnen und Schülern der Gutenberg Oberschule Forst (Lausitz) sowie Herrn Frank Heiber für die Ausarbeitung der Familiengeschichte.
Familienmitglieder
Bilder von der Veranstaltung
Videoprojekt
Im Zuge eines Workshops mit Schülerinnen und Schülern der Gutenberg-Oberschule entstand in Zusammenarbeit mit dem Künstler Nils Oskamp der folgende Fim.
Mehr Informationen auf dem Blog von Nils Oskamp: www.dreisteine.com/forst/
Korrektur: Dr. Felix Miodowski wohnte bis 1938 in Forst.
